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Microsoft hat zwei herausragende Änderungen in Bezug auf die Abrechnung von Windows Azure Leistungen bekanntgegeben – die Abrechnung pro Minute und Keine Berechnung für gestoppte Virtuelle Maschinen.

Wenn eine Virtuelle Maschine sich im Status gestoppt befand, hat Windows Azure im Hintergrund einen entsprechenden „deployment spot“ für diese in einem der Rechencluster reserviert und leider auch weiterhin entsprechend der Größe berechnet bis man die VM Konfiguration komplett gelöscht hat (nicht jedoch die VHDs). Mit dem nun durchgeführten Update werden gestoppte VMs nicht länger berechnet – der Deployment-Zustand sowie die -konfiguration bleibt jedoch erhalten. Daraus ergeben sich massive Kostenvorteile bei der Nutzung von Virtuellen Maschinen unter Windows Azure. Viele Server müssen nur während der regulären Bürozeiten im Betrieb sein und können z.B. in der Nacht gestoppt werden womit sich die Kosten für die Infrastruktur spürbar veringern.

Zudem wurden Computerresourchen pro Stunde abgerechnet. Wenn eine VM z.B. für 10 Minuten lief und dann ausgeschaltet wurde musste dennoch für eine Stunde bezahlt werden. Auch dies entfällt nun mit dem neusten Update von Windows Azure. Damit ab sofort eine minutengenaue Abrechnung möglich.

Beide Änderungen sind für eine Vielzahl von Szenarien hilfreich – vor allem wenn man Resourchen sehr variabel bereitstellen möchte oder für Entwicklungsumgebungen.

Diese und weitere Änderungen wie z.B. SSL Support für Webseiten und Verwaltungsmöglichkeiten von Office 365 tenants aus dem Azure Management Portal heraus findent man auf SottGu’s Blog (englisch).

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