Schlagwörter

  • Microsoft-CEO Satya Nadella und Microsoft-Präsident Brad Smith präsentieren in Berlin Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation
  • Microsoft hat mehr als drei Milliarden US-Dollar in den Auf- und Ausbau europäischer Cloud-Infrastruktur investiert
  • Microsoft Azure Deutschland ist im September gestartet

Im Rahmen ihres Europa-Besuchs haben Microsoft-CEO Satya Nadella und Microsoft-Präsident Brad Smith heute in Berlin ihre Denkschrift „Cloud for Global Good“ vorgestellt. Mit der Schrift will Microsoft europäischen Unternehmen und Organisationen einen sicheren und nachhaltigen Weg in die Cloud aufzeigen. Microsoft hat die Kapazitäten seiner europäischen Cloud-Angebote allein im vergangenen Jahr verdoppelt und insgesamt mehr als drei Milliarden US-Dollar (rund 2,7 Milliarden Euro) in neue Rechenzentrumsregionen in Deutschland, Österreich und Finnland sowie in bereits bestehende in Dublin und Amsterdam investiert. Am Montag kündigte Nadella zudem an, dass ab 2017 auch Cloud-Dienste aus französischen Rechenzentren bereitgestellt werden sollen. Die Investitionen helfen europäischen Unternehmen bei der digitalen Transformation, da sie die Entwicklung und Bereitstellung von zukunftsfähigen Public-Cloud-Lösungen auch bei besonders strengen Anforderungen an Datensouveränität und Compliance ermöglichen.

Mehr als 100 Rechenzentren in 40 Ländern treiben digitale Transformation

„Unsere Mission ist es, die deutschen Bürger, Unternehmen und politischen Organisationen dabei zu unterstützen, mehr zu erreichen. Wir haben signifikant in die Cloud-Infrastruktur Europas investiert, um die wachsende Nachfrage von Kunden und Partnern nach Public-Cloud-Diensten zu befriedigen“, sagt Satya Nadella vor 200 Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Medien in Berlin, darunter Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, Bernhard Rohleder vom Branchenverband BITKOM und Stefan Prasse vom Verein Mobile Retter e.V.

Mit der Einführung der neuen Rechenzentrumsregionen in Deutschland unterhält Microsoft weltweit mehr als 100 Rechenzentren in 40 Ländern mit 34 Azure-Rechenzentrumsregionen, von denen bereits 30 in Betrieb sind – mehr als jeder andere Cloud-Anbieter auf der Welt. Die Microsoft Cloud Deutschland mit T-Systems International als Datentreuhänder ermöglicht Kunden und Partnern Lösungen zu entwickeln und bereitzustellen, mit denen sie die digitale Transformation in ihren Branchen vorantreiben: „Unsere strategische Partnerschaft mit der Deutschen Telekom bietet deutschen Unternehmen noch mehr Wahlmöglichkeiten und Vertrauen darin, wie ihre Daten verarbeitet und wo sie gespeichert werden“, so Nadella. Geschäftskunden können seit dem 21. September 2016 Microsoft-Dienste aus deutschen Rechenzentren beziehen oder die bisherigen öffentlichen, privaten und hybriden Microsoft Cloud-Lösungen nutzen.

„Deutschland hat erst einen Bruchteil des Cloud-Potenzials realisiert. Jetzt gilt es, die verschiedenen Möglichkeiten voll auszuschöpfen und den Wirtschaftsstandort mit einem digitalen Ruck weiter nach vorne zu bringen. Die neuen Wahlmöglichkeiten der Microsoft Cloud Deutschland mit der Telekom als Datentreuhänder befähigen Geschäftskunden aller Größen und Branchen, ihre digitalen Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und damit zu wachsen“, sagt Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG.

Denkschrift „Cloud for Global Good“: Vertrauen, Verantwortung, Teilhabe

Mit der neuen Denkschrift „Cloud for Global Good“ fördert Microsoft ein einheitliches Verständnis von den rechtlichen Rahmenbedingungen der Public-Cloud-Nutzung und zeigt Unternehmen und Organisationen anhand von Erfolgsfaktoren und Praxisbeispielen den sicheren, nachhaltigen Weg in die Cloud. Die Public Cloud ist aus Sicht der Autoren das „Herzstück des aktuellen Wandels“, der zu „grundlegenden ökonomischen Veränderungen“ führen wird.

Weg in die Cloud führt über intensiven Dialog mit Wirtschaft und Politik

„Cloud Computing bietet die Antwort auf einige der größten Herausforderungen in der Welt. Doch wie so oft bei technologischem Fortschritt ergeben sich auch viele Fragen für die Gesellschaft“, sagt Brad Smith, Microsoft-Präsident. „Wir müssen alle zusammenarbeiten, um eine ‚Cloud for Global Good‘ aufzubauen. Unsere Hoffnung ist, dass die Denkschrift uns allen dabei hilft, die Technologie voranzutreiben und gleichzeitig sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird.“ Eine vom Weltwirtschaftsforum veröffentlichte Studie prognostiziert, „dass wir innerhalb von zehn Jahren Roboterapotheken sowie mittels 3D-Druck hergestellte Autos und Lebertransplantate nutzen werden, dass zehn Prozent aller Autos fahrerlos auf den Straßen unterwegs sein werden und dass zehn Prozent aller Personen per Internet vernetzte Kleidung tragen werden“. Auch die Analysten von McKinsey schätzen, „dass der jetzige Wandel zehn Mal schneller und in einem 300 Mal größeren Umfang erfolgt als jener der ersten industriellen Revolution.“ Damit der Weg in die nahe Zukunft gelingt, brauchen wir „ein ausgewogenes Paket aus politischen und technologischen Lösungen, die positive Veränderungen fördern und sicherstellen, dass die Vorteile des Cloud Computings in breitem Umfang spürbar werden“, so Nadella und Smith.

Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation

Die Empfehlungen der Denkschrift wurden in enger Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern, internationalen Rechtsexperten, Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft, NGOs und Think Tanks erarbeitet. „Wir verstehen die Denkschrift vor allem als Grundlage für zukünftige Diskussionen über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen von Cloud Computing“, erklärt Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. „Ab sofort müssen Unternehmen digital mit ihren Kunden interagieren und gleichzeitig ihre Mitarbeiter befähigen, flexibler und analytischer zu arbeiten. Dafür müssen sie ihre Arbeitskultur grundlegend verändern und sämtliche Prozesse optimieren. Die Cloud bietet dafür gerade auch den kleinen und mittelständischen Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden, die notwendigen Plattformen, Infrastrukturen und Anwendungen.“

Globale Cloud-Dienste, lokale Datenkontrolle

Mit Microsoft Azure Deutschland bietet Microsoft seit dem 21. September 2016 Public-Cloud-Infrastruktur-, Plattform- und IoT-Dienste auch aus deutschen Rechenzentren in Frankfurt/Main und Magdeburg an. Die Daten werden ausschließlich in Deutschland gespeichert, der Datenaustausch läuft über ein privates, vom Internet getrenntes Netzwerk. Die Kontrolle des Zugriffs auf Kundendaten erfolgt durch einen deutschen Datentreuhänder: T-Systems International, eine Tochter der Deutschen Telekom. Das Angebot der Microsoft Cloud Deutschland richtet sich an Geschäftskunden aus Deutschland, der EU sowie der Europäischen Freihandelszone (EFTA).
Die neuen Services ermöglichen auch streng regulierten Branchen, ihre digitale Transformation erfolgreich mit Public-Cloud-Lösungen voranzutreiben – von Big-Data- und Machine-Learning-Szenarien bis hin zum Internet der Dinge: „Mit unserer Datenplattform ‚deTAGtive logistics‘ ermöglichen wir die lückenlose Kontrolle wertvoller Fracht“, so Thomas Rösch, Geschäftsführer Openmatics, einer Tochter des Technologiekonzerns ZF Friedrichshafen AG. „Die Kooperation mit Microsoft und insbesondere die neuen IoT-Dienste der Microsoft Cloud Deutschland ermöglichen es uns, auch sensible Transporte über die Public Cloud intelligent zu überwachen und zentral zu steuern.“

Die Denkschrift „Cloud for Global Good“ können Sie kostenlos online herunterladen.

Advertisements