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  • Previews von SQL Server für Linux und Visual Studio for Mac verfügbar
  • Visual Studio 2017 Release Candidate und Azure Data Lake Services generell verfügbar
  • Microsoft tritt Linux Foundation als Platinum-Mitglied bei
  • Google tritt .NET Foundation bei

Im Rahmen der jährlichen virtuellen Entwicklerkonferenz Connect hat Microsoft neue Partnerschaften und Produkte vorgestellt, die Microsoft Azure als Cloud-Plattform für die Entwicklung intelligenter Apps noch leistungsfähiger machen:

  1. Microsoft tritt der gemeinnützigen Linux Foundation als Platinum-Mitglied bei, um die Zusammenarbeit mit der Open-Source-Community zu intensivieren.
  2. Microsoft begrüßt Google als Mitglied der unabhängigen .NET-Foundation.
  3. Microsoft kooperiert mit der Samsung Electronics Co. Ltd., um .NET-Entwickler bei der Entwicklung von Apps für die weltweit mehr als 50 Millionen Samsung-TVs, -Wearables, -Smartphones und -IoT-Geräte zu unterstützen.

Bereits gestern hat Microsoft die Partnerschaft mit der Non-Profit-Organisation OpenAI bekanntgegeben, die sich mit der Erforschung künstlicher Intelligenz beschäftigt, und Azure Bot Service vorgestellt.

Microsoft präsentiert auf der virtuellen Konferenz neue Dienste für die Entwicklung von Cross-Platform-Anwendungen für Windows, iOS und Android – auch auf der Basis von Linux:

  • Public Preview der Linux-Version von SQL Server, die neben Windows-Umgebungen auch Linux-basierte Docker-Container unterstützen wird.
  • Preview des Azure App Services für Linux – ebenfalls mit Unterstützung von Containertechnologie und nativem Linux-Support für Node.js und PHP-Stacks.
  • Mit der Preview von Visual Studio for Mac entwickelt Microsoft das auf mobile Anwendungen spezialisierte Xamarin Studio zu einem vollwertigen Entwicklungswerkzeug für .NET und C# weiter und öffnet die Plattform gleichzeitig für das Mac-Betriebssystem. Im Kern handelt es sich bei Visual Studio for Mac um die Komplementärversion der Windows-Ausgabe. Visual Studio Code ist als Editor integriert, so dass Entwickler keine vollständig integrierte Entwicklungsumgebung, sondern einen leichtgewichtigen Stand-alone-Editor benötigen. Zudem hat Microsoft die Benutzeroberfläche an das Apple-Betriebssystem angepasst.

Um Entwicklern das Programmieren von intelligenten Apps zu erleichtern, kündigt Microsoft neue Funktionen und Services bestehender Produkte an, darunter:

  • Service Pack 1 für SQL Server 2016 mit verbessertem Zugriff mobiler Anwendungen auf SQL-Datenbanken.
  • Die Services Azure Data Lake Analytics und Data Lake Store für Azure Data Lake sind ab sofort verfügbar. Sie verbessern die Möglichkeiten von Entwicklern und Data Scientists, Daten auch in Petabyte-Größe zu verarbeiten und sicher auf Unternehmensniveau zu speichern.

Die Preview von Visual Studio Mobile Center und der Release Candidate (RC) von Visual Studio 2017 sowie Visual Studio Team Foundation Server 2017 und Azure Application Insights sind ab sofort verfügbar.

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